Es gibt Folienbibliothek-Lösungen, die sich direkt in Microsoft 365 integrieren, eine leistungsfähige Suche bieten und Aktualisierungen automatisch an alle Nutzenden ausrollen.
3) Governance: Leichtgewichtig, aber konsequent
Governance wird oft zu groß oder komplex gedacht. Sie brauchen kein Regelhandbuch – Sie brauchen ein Betriebsmodell, das Mitarbeitende leitet und befähigt. Hier ein Minimal-Setup, das funktioniert:
- Definieren Sie einen Owner pro Inhaltscluster (z. B. Produkt = PMM, Zahlen = Finance, Legal = Rechtsabteilung)
- Legen Sie einen Update-Takt (monatlich oder quartalsweise) und „Hotfix“-Pfade für kritische Änderungen fest
- Vergeben Sie ein Ablaufdatum / Review-Datum für sensible Folien (Preise, KPIs, Claims)
- Erstellen Sie einen Rebranding-Plan für Altdaten: mindestens die wichtigsten Decks priorisiert migrieren (z. B. Sales)
- Etablieren Sie Design Checks : Wer prüft wichtige Dokumente vor dem Versand?
Merksatz: Wenn niemand zuständig ist, ist alles „irgendwie aktuell“.
Der unterschätzte Erfolgsfaktor: Nutzererfahrung (UX) in Microsoft 365
Menschen wählen den Weg mit der geringsten Reibung. Deshalb ist Template Management auch ein UX-Thema. Drei einfache Fragen entscheiden über Adoption:
- Finden Mitarbeitende die richtigen Assets in unter 10 Sekunden?
- Öffnen neue Dokumente automatisch im richtigen Setup?
- Ist der „korrekte Weg“ wirklich leichter als Copy-Paste?

10 konkrete Tipps, die Sie sofort umsetzen können
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Layouts halbieren: Reduzieren Sie die Anzahl der Layouts radikal. Jedes Layout muss einen klaren Zweck erfüllen.
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Kernset definieren: Setzen Sie auf weniger Vorlagen – halten Sie diese dafür aber gepflegt und aktuell. Wir empfehlen 50-80 Folienvorlagen.
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Brand-Master hinterlegen: Stellen Sie mithilfe Ihrer IT sicher, dass beim Öffnen von PowerPoint und Co. automatisch der aktuelle Folien-Master geladen wird.
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Ein zentraler Speicherort: Etablieren Sie eine Single Source of Truth, beispielsweise in SharePoint, und stellen Sie sicher, dass keine parallelen Ablagen entstehen.
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Owner je Folientyp: Definieren Sie, wer für welchen Folientyp verantwortlich ist – nicht „die Marke“ als Abstraktum.
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Statuslabels: Kennzeichnen Sie einzelne Folien und machen Sie den jeweiligen Status (Approved/Draft/Deprecated) sichtbar.
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Review-Datum: Hinterlegen Sie auf jeder sensiblen Folie (Zahlen, Preise, Claims) ein Review-Datum.
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Standarddiagramme: Stellen Sie viel genutzte Diagramme und Tabellen als Folienbausteine bereit (statt „jeder baut’s neu“).
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Prüfstelle oder –mechanismen: Legen Sie fest, wer und wie wichtige Dokumente vor dem Versand an Dritte überprüft werden.
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Onboarding in 15 Minuten: Erstellen Sie einen Kurzinhalt, „So erstellen Sie ein Folien-Deck richtig“, der die wichtigsten Punkte für die Präsentationserstellung zusammenfasst.
Von der Vorlage zum System
Wenn Template Management als M365-Architektur gedacht ist, wird die Marke im Alltag strukturell abgesichert: Master/Theme geben Form, die Bibliothek liefert geprüfte Inhalte, Governance hält alles aktuell – und UX sorgt dafür, dass es genutzt wird.
Und genau an dieser Stelle werden übrigens Lösungen wie empower® interessant: Nicht, weil sie „noch schönere Templates“ liefern, sondern weil sie viele der oben beschriebenen Schritte direkt in den Arbeitsfluss integrieren – mit weniger manueller Pflege, schnellerer Auffindbarkeit und automatischer Aktualisierung dort, wo Menschen wirklich arbeiten: in Microsoft 365.
empower® Template Management sorgt dafür, dass Präsentationen, Dokumente und E-Mails reibungslos, auf Basis professioneller Vorlagen, entstehen. Alle Mitarbeitenden arbeiten mit aktuellen Vorlagen und Inhalten – direkt in die Anwendungen integriert. Farben, Schriften, Logos und Bausteine entsprechen zuverlässig dem gewünschten Markenbild. Unternehmensdaten, rechtliche Hinweise oder Profilinformationen werden zentral gepflegt und automatisch in jedes Dokument übernommen, ohne zusätzlichen Aufwand für Anwendende sowie die IT.
Das mühsame Suchen nach aktuellen Versionen entfällt, doppelte Dateien werden vermieden, und überzeugende Ergebnisse entstehen deutlich schneller.
Wenn Sie wissen möchten, wie wir Ihre Brand Assets unternehmensweit zentral verfügbar machen, sprechen Sie mit uns.





