KI-Use-Case für Unternehmen: Business-Präsentationen
Business-Präsentationen sind ein besonders praxisnaher KI-Use-Case für Unternehmen, weil sie regelmäßig entstehen, viel manuelle Arbeit binden und direkt an bestehende Arbeitsprozesse anschließen. KI kann hier unter anderem beim Strukturieren, Verdichten, Visualisieren und Wiederverwenden von Inhalten unterstützen, mit möglichen Zeitersparnissen von bis zu 50 Prozent pro Folie.
Zwischen KI-Investitionen und messbarem Business-Nutzen
Viele Unternehmen investieren derzeit in künstliche Intelligenz, oder planen, dies zu tun. Es gibt KI-Budgets, AI-Taskforces, Copilot-Rollouts, interne Pilotprojekte und die klare Erwartung, dass aus dem technologischen Potenzial konkrete Business-Wirkung entsteht.
Die Investitionsdynamik ist enorm: Gartner prognostizierte im Mai 2026, dass die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz im Jahr 2026 auf 2,59 Billionen US-Dollar steigen werden, ein Wachstum von 47 % gegenüber dem Vorjahr.
Und genau hier beginnt für viele Verantwortliche die eigentliche Herausforderung: Welche KI-Use-Cases lohnen sich wirklich? Wo entsteht messbarer Nutzen? Und welche Anwendungsfälle sind nah genug am Arbeitsalltag, um nicht nur als Experiment zu funktionieren?
Dass diese Frage entscheidend ist, zeigt auch die PwC Global CEO Survey 2026: Nur 33 % der CEOs berichten bisher Kosten- oder Umsatzvorteile durch AI, während 56 % noch keinen signifikanten finanziellen Nutzen sehen.
Ein vielversprechender Anwendungsfall setzt genau dort an: Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente.
Sie sind in großen Unternehmen allgegenwärtig. Strategiepapiere, Management-Updates, Vertriebspräsentationen, Projektberichte, Trainingsunterlagen oder interne Kommunikationsdokumente entstehen jeden Tag. Sie binden Zeit, beeinflussen Entscheidungen und prägen, wie professionell ein Unternehmen wahrgenommen wird.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum Geschäftsdokumente und Business-Folien ein relevanter KI-Use-Case für Unternehmen sind und welche fünf Fragen dabei helfen, KI für Präsentationen konkret zu bewerten.
Warum der KI-Use-Case für Business-Präsentationen so relevant ist
Präsentationen und Geschäftsdokumente sind ein zentrales Arbeitsformat in Konzernen. Sie sind oft text- und informationsreich, visuell-strukturiert sowie repetitiv und workflow-intensiv. Das macht sie für KI besonders interessant.
KI kann genau dort unterstützen, wo viel manuelle Arbeit entsteht: beim Strukturieren von Inhalten, beim Verdichten komplexer Informationen, beim Erstellen erster Entwürfe, beim Visualisieren von Daten, beim Anpassen an Zielgruppen oder beim Wiederverwenden bestehender Inhalte.
Konkret kann das bedeuten:
- Aus einem Strategiepapier entsteht ein erster Entwurf für ein Management-Update.
- Meeting-Notizen werden zu einer Entscheidungsvorlage verdichtet.
- Bestehende Sales Slides werden für eine bestimmte Branche oder Zielgruppe angepasst.
- Daten aus Tabellen werden in eine verständliche Präsentationslogik übersetzt.
- Oder vorhandene Inhalte aus früheren Präsentationen werden in einem neuen Kontext genutzt.
In der Praxis sind bei der Erstellung von Business Slides Zeitersparnisse von bis zu 50 Prozent pro Folie möglich – etwa durch schnellere Strukturierung, automatisierte Entwürfe, bessere Wiederverwendung bestehender Inhalte und weniger manuelle Formatierungsarbeit und Nacharbeit. So bleibt mehr Zeit für strategische und inhaltliche Aufgaben.
Doch der Nutzen entsteht nicht nur dadurch, dass eine einzelne Präsentation schneller fertig wird. Der eigentliche Wert liegt darin, dass KI einen wiederkehrenden, sichtbaren und geschäftsrelevanten Prozess im Unternehmen unterstützt.

Business-Präsentationen sind ein schneller und praxisnaher Einstieg in KI-Projekte
Viele KI-Use-Cases klingen strategisch überzeugend, sind aber in der Umsetzung komplex. Sie benötigen neue Prozesse, neue Datenstrukturen, neue Systeme oder umfangreiche Change-Projekte.
Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente haben einen Vorteil: Sie setzen an einem Arbeitsbereich an, den es bereits gibt.
Mitarbeitende arbeiten ohnehin täglich mit PowerPoint, Word, Excel, Outlook, SharePoint, Teams oder OneDrive. Sie erstellen Inhalte, bereiten Meetings vor, dokumentieren Entscheidungen und kommunizieren Ergebnisse. Spezialisierte KI-Lösungen können genau hier unterstützen, sich in bestehende Systeme integrieren oder diese erweitern und sichere Workflows ermöglichen, ohne große Umstellungen für die Mitarbeitenden.
Für Unternehmen, die KI sinnvoll einsetzen möchten, ist das ein starker Ausgangspunkt. Der Use Case ist verständlich, umsetzbar und für viele Fachbereiche relevant. Gerade für AI-, Digital-Transformation-, IT- und Prozessverantwortliche ist das spannend: Business Slides bieten einen praxisnahen Einstieg in KI, der nicht abstrakt bleibt, sondern direkt an bestehende Arbeitsweisen anschließt.
Fünf Fragen zur Bewertung von KI für Präsentationen
Damit Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente als KI-Use-Case priorisiert werden, müssen Verantwortliche klar zeigen, warum sich der Anwendungsfall lohnt, wer profitiert und welche Anforderungen für KI-Tools gelten. Entscheidend ist, ihn nicht als „KI erstellt Folien“, sondern als wiederkehrenden Prozess mit hohem Aufwand und direktem Einfluss auf Kommunikation und Entscheidungen zu verstehen.
Für eine interne Bewertung helfen vor allem fünf Fragen:
-
Wie häufig entstehen Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente im Unternehmen?
Je stärker PowerPoint, Reports, Management-Unterlagen oder Entscheidungsvorlagen im Alltag genutzt werden, desto relevanter ist der Use Case. -
Welche Rollen und Abteilungen wären betroffen?
Besonders naheliegend sind Strategie, Management, Sales, Marketing, Communications, HR, Training, Projektmanagement, Finance und Business Development. -
Wo entsteht heute Aufwand?
Typische Hebel liegen in Recherche, Strukturierung, Zusammenfassung, Visualisierung, Formatierung, Anpassung an Zielgruppen und Wiederverwendung bestehender Inhalte. -
Welche Anforderungen gelten im Enterprise-Kontext?
Dazu gehören Datenschutz, Sicherheit, Business-Kontext, PowerPoint-Integration, Bearbeitbarkeit, Corporate Design, Administrierbarkeit und die Anbindung an bestehende Microsoft-365-Workflows. Nicht jedes KI-Präsentationstool ist automatisch für den Unternehmenseinsatz geeignet. -
Wie lässt sich der Nutzen greifbar machen?
Mögliche Bewertungskriterien sind Zeitersparnis, höhere Qualität, konsistentere Ergebnisse, weniger manuelle Nacharbeit, bessere Wiederverwendung von Inhalten und eine höhere Akzeptanz, weil der Use Case nah am Arbeitsalltag liegt.
So entsteht aus einer abstrakten KI-Idee ein konkreter Business Case. Verantwortliche können zeigen, dass Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente ein KI-Use-Case mit hoher Frequenz, breiter Nutzerbasis und direktem Bezug zu Produktivität und Entscheidungsqualität sind.
Fazit: Warum KI für Business-Präsentationen in keiner KI-Strategie fehlen sollte
Wer KI im Unternehmen verantwortet, sucht oft nach den großen Anwendungsfällen. Doch nicht jeder wirkungsvolle Use Case beginnt mit einem völlig neuen Prozess.
Manchmal liegt der ideale Einstieg dort, wo täglich gearbeitet, entschieden und kommuniziert wird. Business-Präsentationen und Geschäftsdokumente sind genau so ein Bereich. Sie sind häufig, sichtbar und geschäftsrelevant. Sie kosten Zeit, beeinflussen Entscheidungen und prägen die Qualität der Unternehmenskommunikation.
Deshalb sollten sie in KI-Initiativen, Use-Case-Portfolios und Budgetentscheidungen nicht fehlen.
Nicht, weil KI einfach Folien erstellen kann. Sondern weil Geschäftsdokumente und Business Slides ein konkreter, praxisnaher und wirtschaftlich relevanter KI-Use-Case für Unternehmen sind.
Wenn Business-Präsentationen als KI-Use-Case auf Ihrer Agenda stehen, ist der nächste Schritt zu prüfen, wie sich der Anwendungsfall praktisch umsetzen lässt – und welche Lösung zu Ihren bestehenden PowerPoint-Workflows passt. Wir unterstützen Sie gerne dabei: Mit empower® AI wird KI-gestützte Präsentationserstellung sicher, markenkonform und praxisnah in bestehende Arbeitsprozesse eingebettet.
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